Sicherheitstips

für unsere Kinder

PRÄVENTION
Was kann ich tun oder lassen, um nicht in gefährliche Situationen zu kommen. Thematisieren Sie das mit Ihrem Kind anhand von Beispielen wie Schulweggestaltung, Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, Platzwahl in öffentlichen Verkehrsmitteln, Blickkontakt mit möglichen Angreifern, …. Ihr Kind soll lernen Situationen richtig einzuschätzen.

SCHREIEN
Kinder sollen bei Übergriffen so laut wie möglich schreien. Ein lautes und energisches NEIN kann unter Umständen schon helfen. Ein solches NEIN muss auch in der Familie, wenn z.B. der Onkel kuscheln will, akzeptiert werden. Das klingt einfacher als es dann im Ernstfall ist. Laut sein und NEIN sagen muss gelernt sein, gefördert werden und ständig geübt werden!

SELBSTBEWUSSTSEIN
Kinder, die erhobenen Hauptes und mit straffen Schultern auf der Straße gehen, wirken stärker und selbstsicher und werden nicht so leicht zum Opfer. Auf schwach und schüchtern wirkende Kinder werden Täter um ein Vielfaches leichter aufmerksam. Hier ist die Aufgabe der Eltern das Selbstwertgefühl Ihrer Kinder zu stärken, es ist jede Art von Lob sehr hilfreich.

SELBSTVERTEIDIGUNG
Bringen Sie Ihrem Kind einige einfache Selbstverteidigungstechniken bei oder melden Sie Ihr Kind bei einem Verein an. Es sollen keine „Geheimtechniken oder –griffe“ vermittelt werden, diese erzeugen nur ein überzogenes und falsches Schutzgefühl. Achten Sie auf die Qualifikation und Erfahrung der Trainer. Grundsätzlich ist jede Art von Sport für das Selbstbewusstsein und die Fitness förderlich und damit für eine erfolgreiche Selbstverteidigung.

KEINE AUSKUNFT GEBEN
Ein Auto hält neben Ihrem Kind an und jemand fragt nach dem Weg. Eine möglicherweise ungefährliche Situation die aber sehr schnell zu einer Gefahr, sowohl aus Verkehrssicherheitsgründen als auch aus Verschleppungsgründen, werden kann. Grundsätzlich sollte Ihr Kind Abstand zu fremden ob im Auto oder zu Fuß halten. Kinder sind keine Auskunftspersonen für Erwachsene und sollen sich auch nicht von Fremden ansprechen lassen. Jeder vernünftige Erwachsene sollte im Gegenzug vermeiden, fremde Kinder anzusprechen!

HIT AND RUN
Zuschlagen und weglaufen, lässt ein Angreifer nicht ab, sollte sich Ihr Kind mit aller Kraft und allen Mitteln – nütze was Du hast – wehren. In Gefahrensituationen ist alles erlaubt. Das muss das Kind wissen und trainieren.

WAFFEN
Nützte was Du hast! Schultasche, Schlüsselbund, Handy, Bücher, … können sehr gut als Waffen eingesetzt werden und verstärken die Schlagwirkung eines Kindes enorm.

FLUCHTVERHALTEN
Wird Ihr Kind verfolgt muss es laufen, so schnell es geht, unnötigen Ballast wie Schultasche Rucksack udgl. sollen dabei zurückgelassen werden. Flucht nie ohne Ziel, am besten an Orte wo viele andere Menschen sind wie z.B. Tankstelle, Geschäft, Restaurants, …

TEAMWORK
Gemeinsam sind wir stark!